Montag, 9. November 2015

Glasnudeln mit Weisskraut

Vor vielen Jahren habe ich das Rezept von Stefanias Freundin Shuyi bekommen. Weisskraut raspeln und anbraten, Glasnudeln (gekocht) dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig. Herrlich.

Nun habe ich beim Wok des Lebens eine etwas aufwaendigere Version gefunden und ausprobiert. Ebenfalls koestlich.

Da meine Nudeln nicht mal ansatzweise so gut aussahen, schaut Euch das Bild lieber hier an:
http://thewoksoflife.com/2013/08/cabbage-and-glass-noodle-stir-fry/

Rezept uebersetze ich hier nur aus dem Englischen:

Zutaten (1 Portion):
  • 1 kleine Packung Glassnudeln
  • 1/2 Kopf Weisskraut, in Streifen geschnitten
  • 2 Eier
  • Salz und Pfeffer
  • 1/2 TL Sesamöl
  • 1 EL Shaoxing Wein (oder Sherry)
  • Öl zum Anbraten
  • getrocknete chilis (ganz)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Fruehlingszwiebel
  • 1/2 TL Sojasauce
Eier verquirlen, einen kleinen Schuss Sesamoel und Shauxing Wein dazugeben und anbraten, raus aus der Pfanne.
Fruehlingszwiebel in Ringe schneiden, Knoblauch grob hacken. Beides zusammen mit den getrockneten Chilis anbraten. Weisskraut dazu, braten bis es gut riecht (und teilweise braun wird- so mag ich es).
Waehrenddessen die Glasnudeln kochen (ich uebergiesse sie nur mit Wasser aus dem Wasserkocher, das langt). Glasnudeln dazugeben, alles durchmischen und Gewuerze und Ei dazugeben.

Dienstag, 3. November 2015

Chili


Ein weiteres Faultiergericht, das sich fast von alleine kocht. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass man Kreuzkuemmel ins Chili geben muss, um den "Tuetengeschmack" von Maggi zu bekommen. 




Zutaten (4 Portionen):

  • 1 Dose Kidneybohnen (520g)
  • 1 Dose schwarze Bohnen (520g)
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400g)
  • 1 grosse Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Paprika (viel!), scharf, wenn moeglich
  • Kreuzkuemmel
  • Fluessigrauch
  • Salz
  • Oel
Die Zwiebel wuerfeln, den Knoblauch hacken, beides in etwas Oel anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Bohnen, Tomaten und Gewuerze dazugeben. Koecheln lassen. Abschmecken mit Kreuzkuemmel und scharfem Paprika aber nach Gewuerzzugabe immer nochmal etwas koecheln lassen, sonst schmeckt man die Gewuerze so "pulvrig".
Ich habe keinen scharfen Paprika und nehme deshalb suessen und Chili. Ich mag mein Chili auch sehr dickfluessig, wer es lieber fluessiger hat, einfach etwas Wasser oder eine 2te Dose Tomaten dazugeben.
Dazu schmeckt gut Guacamole, Sauerrahm und viele Jalapenhos.

Zutaten Guacamole (4 Portionen):

  • 2 reife Avocados
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Tomate
  • Koreander
  • Salz, Pfeffer
  • Limette
Die Avocado zermatschen (ich lasse gerne noch Stueckchen drin), Tomate und Zwiebel in kleine Wuerfel schneiden, Koreander hacken. Alles mischen und mit Salz, Pfeffer und dem Saft der Limette abschmecken.

Freitag, 30. Oktober 2015

Kichererbsensuppe mit Kuerbis, Feta und Koreander


Ich mag *eigentlich* keine Kichererbsen. Aber in einigen Rezepten sind sie einfach herrlich, z.B. in dieser Suppe hier. Originalrezept von einem Portugiesischen Bekannten, vereinfacht in ein 5 Minuten Rezept.


Zutaten:

  • 1 Dose Kichererbsen (800g)
  • 1 Dose Tomaten (800g)
  • 1 Stueck/1 kleiner Kuerbis
  • 3 Zehen Knoblauch
  • Chiliflocken oder Pulver
  • etwas Olivenöl
  • 1 Packung Feta
  • Frischer Koreander
  • Salz
Kuerbis schaelen und wuerfeln (Hokkaido muss man nicht schaelen!). Entweder in eine ofenfeste Form geben mit etwas Olivenoel und im Ofen backen, bis er weich und braun ist oder aber in der Pfanne anbraten (weniger Aufwand).
In einem grossen Topf das Olivenöl erhitzen, Chiliflocken und Knoblauch (grob gehackt) dazugeben und anbraten, bis der Knoblauch duftet- nicht braun werden lassen. Die Kichererbsen und Tomaten dazugeben, einmal umruehren.
Nun mit dem Puerierstab die Suppe puerieren und koecheln lassen, es schmeckt auch gut, ein paar Kichererbsen beiseite zu lassen und erst nach dem Puerieren dazuzugeben. Abschmecken mit Salz und Chili.
Im Teller die Suppe mit dem gebratenen Kuerbis, zerkruemeltem Feta und frischem Koreander anrichten.

Kosten pro Portion trotz horrender Kichererbsenpreise in Deutschland < 1 Euro, aber nur gerade mal so.

Sonntag, 28. September 2014

Äthiopisch


Endlich komme ich dazu, die äthiopischen Rezepte hier reinzustellen. Berbere, das äthiopische
Gewuerz, kann man laut meinem Kochbuch durch Chili oder scharfen Paprika ersetzen. Habe aber auch schon viele Rezepte im Internet gefunden, wie man Berbere selbst herstellen kann. Das werde ich demnaechst ausprobieren und dann hier das Rezept reinstellen, wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden war.
Das Kochbuch gibt horrende Ölmengen an (1/2 - 1 Tasse pro Rezept). Ich nehme sehr viel weniger her und schreibe deshalb hier pauschal einfach nur "Öl".


Linsen in scharfer Sauce:

  • 1 Tasse rote Linsen
  • 2 Zwiebel fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen gerieben/gepresst
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL gemahlener Schwarzkuemmel
  • Berbere, Öl, Salz
Die  Linsen weichkochen (ca. 20 min). In einem Topf die Zwiebeln kurz in Öl anbraten. Berbere dazugeben, umruehren. Linsen, Knoblauch, Ingwer und Kuemmel dazugeben. Mit 3 Tassen Wasser aufgiessen und alles koecheln lassen, bis es die gewuenschte Konsistenz hat. Das nochmal Kochen mit dem Wasser ist wichtig fuer den Geschmack!
Am Schluss salzen nach Geschmack.


Scharfer Grünkohl:

  • 500g Grünkohl (am Besten schon gekocht aus der TK)
  • 2 scharfe Peperoni
  • 1 grosse, feingehackte Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen gerieben/gepresst
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • Salz
Die Kohlblaetter waschen, schneiden und in Salzwasser kochen (faellt weg, wenn man TK Gruenkohl verwendet). Die Peperoni halbieren, entkernen und grob hacken. Die Zwiebel in Öl anbraten, Kohl hinzufuegen und unter gelegentlichem Ruehren 20-30 min kochen. Knoblauch, Ingwer und Salz dazugeben, weitergaren. Am Schluss die Peperoni hinzufuegen.


Kartoffeln und Karotten:

  • 500g Kartoffeln
  • 500g Karotten
  • 4 gehackte Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen (gerieben)
  • 1 TL Kurkuma
  • Öl, Salz
Die Kartoffeln halbieren und in Scheiben schneiden, die Karotten in 3cm lange Stifte schneiden. Öl erhitzen und Zwiebeln darin braeunen, Karotten und Kartoffeln dazugeben, alles braten, bis es weich ist. Eventuell etwas Wasser dazugeben. Am Schluss den Knoblauch und Kurkuma dazugeben, mit Salz abschmecken.


Grüne Bohnen:

  • 500g grüne Bohnen (ich nehme wie immer TK)
  • 250g Karotten
  • 2 Tomaten, gewuerfelt
  • 2 Zwiebeln, in duenne Halbringe geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, gerieben/gepresst
  • 1/4 TL gemahlener Ingwer
  • 1/4 TL gemahlener Kardamom
  • 1/2 TL Rosmarin
  • Öl, Salz
Die Bohnen, falls frisch, waschen und in ca. 3 cm lange Stuecke schneiden. Die Karotten in ca. 3cm lange Streifen schneiden. Die Zwiebeln in Öl anbraeunen, Bohnen dazugeben und alles halbweich braten. (Falls man TK Bohnen benutzt, gibt man die Bohnen erst am Schluss dazu!) Karotten, Tomaten, Knoblauch und Gewuerze dazugeben. Alles ca. 15 Minuten braten lassen. Mit Salz abschmecken.


Eier:

  • 5 Eier
  • 2 grosse Tomaten, gewuerfelt
  • 1 Peperoni
  • 2 fein gehackte Zwiebeln
  • 2 TL Berbere
  • 3 EL Butter
  • 1/4 TL gemahlener Ingwer
  • 1/4 TL gemahlener Kardamom
  • 1 Zehe Knoblauch, gerieben
  • 1/8 l Wasser
Die Peperoni halbieren, entkernen und klein hacken. Die Zwiebeln kurz anbraten. Berbere und etwas Wasser dazugeben und erhitzen. Butter und Tomaten dazugeben, ca. 3 Minuten kochen lassen. Die Eier in einer Schuessel verquirlen und in die Pfanne geben. Ruehren, bis die Masse steif wird. Gewuerze dazugeben, umruehren, das Wasser aufgiessen und alles ca. 15 Minuten koecheln lassen. Peperoni am Schluss dazugeben, mit Salz abschmecken.

Dienstag, 16. September 2014

Arrabiata Sauce


Da ich es gerne auf Vorrat koche, gleich in grosser Menge:

Zutaten:

  • 1 Kilo passierte Tomaten
  • 2 grosse Zwiebeln
  • 4 grosse Zehen Knoblauch
  • Chiliflocken/pulver
  • Raeuchertofu (Viana/Denree)
  • 1 Bund Petersilie
  • Salz, Olivenöl
Die Zwiebeln in Wuerfel schneiden, den Knoblauch hacken/pressen/reiben (Microplane!), den Tofu zerbroeseln. Die Zwiebeln und den Raeuchertofu in Olivenoel braten, bis die Zwiebeln glasig sind, Chili dazugeben und etwas mitbraten lassen. Mit den passierten Tomaten aufgiessen und koecheln lassen. In der Zwischenzeit die Petersilie fein hacken und dazugeben. Die Sauce ist fertig, wenn die Zwiebeln schoen weich sind. Mit Salz abschmecken.
Raeuchertofu und Chili haben bewusst keine Mengenangaben, das kommt drauf an, wie scharf oder rauchig man es gerne haette. Ich hab's gerne sehr scharf und sehr rauchig, deshalb ist es bei mir meist ein grosser EL Chiliflocken und ein ganzes Paeckchen (250g) Raeuchertofu.
Falls mal kein Tofu zur Hand ist, kann ich Fluessigrauch waermstens empfehlen.
Dieser hier, bei Matjes Hering ist 100% natuerlich, enthaelt keine Konservierungsstoffe und sonstige E's und ist ausserdem sehr viel kraeftiger im Geschmack als Stubb's und Konsorten, da er nicht mit Sojasauce/Wasser o.ä. gestreckt wird.
Schmeckt gut einfach nur mit Nudeln, oder auch als Sauce fuer einen Nudelauflauf mit viel Gemuese und Kaese ueberbacken aus dem Ofen!

Kosten pro Portion: <1 Euro

Dienstag, 26. März 2013

Phantastischer Reis


Letzte Woche hat mir eine Bekannte ihr Rezept fuer einen "phantastischen Reis" gegeben. Ich habe ihn ausprobiert und muss sagen, er ist wirklich phantastisch! Haette ich nicht erwartet. Sehr lecker, sehr guenstig und v.a. Dingen ein "Immer-da" Rezept... schnell gekocht, falls man vom Feiertag ueberrascht wurde und der Kuehlschrank leer ist...
Lasst Euch vom Zimt nicht abschrecken, der Reis ist nicht suess!

Zutaten (4 Portionen):

  • 20-30ml Pflanzenoel
  • 4 Zimtstangen
  • 20-30 Kardamomkapseln
  • 2-4 Chilischoten (ich nehme 4)
  • 1EL Kurkuma
  • 2 Tassen Reis (ca. 400g bei meinen Tassen)
  • 4 Tassen Wasser
  • Gemuesebruehe (Instant)
Den Reis waschen. Das Fett in einem Topf erhitzen, die Kardamomkapseln, Zimtstangen und Chilis darin kraeftig anroesten. Den Reis dazugeben, unter staendigem Ruehren ebenfalls kurz anbraten, ca. 2 Min. Kurkuma und Gemuesebruehe dazugeben, mit Wasser aufgiessen. Aufkochen lassen, Deckel drauf und 20-30min warten.

Schmeckt gut "nackt" oder auch mit TK-Gemuese aufgepeppt.

Kosten pro Portion: <1 Euro

Samstag, 23. März 2013

Ciabatta


Sehr leckeres Ciabatta, gefunden bei chefkoch. Bei "meiner" Brotgroesse kommen 4 Stueck raus.
Achtung- Teig muss lange gehen.



Zutaten:

  • 15g Hefe (frisch)
  • 900g Mehl
  • 5EL Milch
  • 20g Salz
  • 2EL Olivenoel
5g Hefe in 250g lauwarmem Wasser aufloesen und 10min gehen lassen. Dann 350g Mehl dazugeben und gut vermischen. Einen Tag gehen lassen.
10g Hefe in der lauwarmen Milch aufloesen und 10min gehen lassen. Mit 250ml lauwarmem Wasser, dem Oel und dem Teig vom Vorteig vermischen. Salz und 550g Mehl dazugeben.
Alles auf einer bemehlten Flaeche kraeftig kneten, einoelen und 1.5h  gehen lassen.
Den Teig vierteln und in "Ciabatta-Form" rollen. Auf das Backblech geben und nochmals 1.5-2h gehen lassen.
Den Ofen auf 220 Grad vorheizen, 2 Ciabattabrote drauflegen, 100ml Wasser auf den Ofenboden giessen und sofort die Tuer schliessen. Ca. 25min backen. Das gleiche mit den 2 anderen Broten machen.

Kosten pro Portion: <1 Euro

Donnerstag, 21. März 2013

Seitangyros mit Pita und Tsatsiki


Seeeeehr lecker. Das Rezept fuer die Pitabrote ist von chefkoch. Sie werden wirklich wie die gekauften, man kann sie sogar in der Mitte oeffnen.



Zutaten Gyros (4 Portionen):

  • 400-500g Seitan
  • 50g Pflanzenöl
  • 1 Zwiebel
  • Gewuerze:
    • Kreuzkuemmel (gemahlen)
    • Paprika
    • Knoblauch
    • Kraeuter der Provence (wenn man mag)
    • Salz und Pfeffer
  • Tomaten, Salat, Zwiebeln
Den Seitan in duenne Streifen schneiden. Am besten hobeln (z.B. auf dem Boerner). Das Oel in der Pfanne erhitzen, den Seitan dazugeben. Scharf anbraten. Wenn der Seitan schon etwas knusprig ist, die Zwiebel klein gewuerfelt dazugeben sowie die Gewuerze. Kreuzkuemmel ist wichtig und Paprika gibt eine schoene Farbe. Weiterbraten, bis es fertig ist.

Den Salat, die Tomaten und Zwiebeln schneiden. Alles zusammen mit Tsatsiki auf Pitabrot servieren.

Zutaten Tsatsiki:

  • Joghurt
  • Knoblauch
  • Zwiebel
  • Gurke
  • Salz
  • evtl. Petersilie
Die Gurke in kleine Wuerfel/Streifen schneiden, am besten hobeln, Zwiebel fein wuerfeln, Knoblauch pressen/reiben. Alles miteinander verruehren, Salz dazu geben. Wer mag, Petersilie.

Zutaten Pitabrot (4 Portionen):

  • 200g Mehl
  • 1/4 Wuerfel Hefe
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1/2 Tasse Milch
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Olivenoel
 Wasser und Milch mischen und erwaermen (lauwarm). Hefe hineinbroeseln, Zucker dazugeben. Das Mehl in eine Schuessel geben, die Hefefluessigkeit und das Olivenoel dazugeben und alles durchkneten. Gehen lassen, ca. 30 min.
Dann den Teig in 4 Teile teilen und zu Kugeln formen, zu Fladen ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Nochmal 30min gehen lassen.

Ofen auf 160 Grad vorheizen. Die Fladen auf mittlerer Einschubhoehe 4-5 Minuten backen, dann wenden und nochmal 4-5 Minuten backen.

Kosten pro Portion: 2-3 Euro

Erbseneintopf nach Bundeswehrrezept


Im Originalrezept werden Speck und Schweineschmalz verwendet. Das hier ist meine vegetarische/vegane Alternative, die aber durch den Raeuchertofu trotzdem sehr deftig schmeckt.
Der Eintopf kocht sich praktisch von alleine, man kann ihn in grossen Mengen zubereiten und auch einfrieren.



Zutaten (6 Portionen):

  • 500g Erbsen (TK)
  • 2 Stangen Sellerie
  • 1 grosse Karotte
  • 1 Stange Lauch
  • 2 mittelgrosse Zwiebeln
  • 300g Kartoffeln
  • 125g (1/4 Packung) Raeuchertofu (von Viana/Denree/.. NICHT Taifun)
  • 20ml Olivenoel
  • Majoran, Petersilie, Gemuesebruehenpulver, Salz, Pfeffer
Den Tofu und die Zwiebeln fein wuerfeln. Den Tofu im Olivenoel scharf anbraten- er darf ruhig braun werden. Dann die Zwiebeln dazugeben und auf niedrigerer Hitze braten, bis sie glasig sind. Immer wieder umruehren.
Waehrenddessen die Karotte und den Sellerie in kleine Wuerfelchen, die Kartoffeln in grosse Wuerfel schneiden. Den Lauch in Halbringe schneiden.
Das Gemuese zum Tofu und den Zwiebeln geben, mit anbraten (ca. 5min). Nun die TK Erbsen, die Kartoffeln, den Majoran (ordentlich!) und Gemuesebruehenpulver dazugeben. Mit Wasser aufgiessen und koecheln lassen,  bis die Kartoffeln gar sind.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kosten pro Portion:  < 1 Euro

Samstag, 16. Februar 2013

Tomatensauce Miracoli


Angeblich schmeckt diese Sauce wie die von Miracoli. Ich kenne das Original nicht, aber lecker ist sie auf jeden Fall! Gefunden bei chefkoch.



Zutaten (4 Portionen):

  • 500g passierte Tomaten
  • 200g Stangensellerie (1-2 Stangen)
  • 2 Zwiebeln (150g)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 TL Zucker (5g)
  • 20g Olivenöl
  • Gemuesebruehe (instant)
  • Oregano
 Die Zwiebeln und den Sellerie sehr klein wuerfeln oder reiben. In Olivenöl bei mittlerer Hitze im Topf anbraten, bis das Gemuese weich ist. Dann den gepressten/geriebenen Knoblauch dazu geben. Nun mit den passierten Tomaten aufgiessen. Mit Gemuesebruehe (Pulver) und Oregano wuerzen.

Ergibt 4 Portionen fuer mich (ich liebe Nudeln). Fuer Andere vermutlich mehr...

Kosten (pro Portion): < 1 Euro

Freitag, 15. Februar 2013

Parmigiana Melanzane mit Gnocchi


Mein derzeitiges Leibgericht- kennengelernt in Rom bei Enzo's Mutter.


Zutaten Sauce:

  • 500g passierte Tomaten
  • 20g Olivenoel
  • 200g Zwiebel
  • 4 grosse Zehen Knoblauch
  • Salz und Kraeuter nach Belieben
Die Zwiebel in Wuerfel schneiden, den Knoblauch pressen. Beides im Olivenöl anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Die passierten Tomaten dazugeben und nach Belieben wuerzen.

Zutaten Auflauf:

  •  Sauce (siehe oben)
  • ca. 1.5kg Auberginen
  • 200g Parmesan
  • 250g Mozzarella (2 Kugeln)
  • Pflanzenoel
  • Mehl
Die Auberginen in Scheiben schneiden, salzen und in Mehl wenden. Nun portionsweise in einer Pfanne mit Pflanzenoel braten, bis sie weich und aussen braun sind.

Den Auflauf schichten: Tomatensauce, Auberginen, Parmesan, Tomatensauce, Auberginen, Parmesan, ...
Obendrauf den Mozzarella geben. Das Ganze im Ofen auf 180 Grad backen, bis der Mozarella goldbraun ist.

Dazu schmecken gut diese eifreien Gnocchi (von chefkoch)!

Zutaten Gnocchi:

  • 1kg Kartoffeln 
  • 500g Mehl
  • 100g Griess
  • etwas Salz
Die Kartoffeln kochen, schaelen und durch eine Kartoffelpresse druecken. Mehl und Griess dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten.

Etwas Teig abnehmen und eine Rolle formen (ca.  1cm Durchmesser). Davon Stuecke abschneiden und Gnocchi formen.
In kochendes gesalzenes Wasser geben. Wenn die Gnocchi oben schwimmen, sind sie fertig.

Schmecken angebraten in der Pfanne noch besser...

Kosten pro Portion: ca. 4 Euro (oder mehr, kommt v.a. Dingen auf den Kaese an, den man kauft)

Mittwoch, 6. Februar 2013

Königsberger Klopse


Das Original-Rezept fuer die Klopse wurde von Holger Maulwurf entwickelt und kann im Veganerforum nachgelesen werden. Dies ist meine (weniger aufwaendige) Variante.



Zutaten Klopse:

  • 60 g Sojagranulat
  • 2 TL Salz
  • 4 Lorbeerblaetter
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Paprika edelsuess
  • 1 EL Senf
  • Nelken
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • Muskatnuss
  • Pfeffer
  • 3 EL Sojamehl
  • 4 EL Glutenmehl
  • je 2 EL Mehl und Staerke

Sojagranulat mit heißem Wasser uebergiessen und quellen lassen. Eine Zwiebel in kleine Wuerfel schneiden. Das Sojagranulat ausdruecken (Achtung! Heiss!) und mit Paprika, der gewuerfelten Zwiebel, Senf, Pfeffer, Zitronensaft, Muskat, Sojamehl, Glutenmehl, Mehl und Staerke gut verkneten.
Mit nassen Haenden aus der Masse Klopse formen. 
Die andere Zwiebel in grobe Stuecke schneiden, die Lorbeerblaetter zerrupfen und beides zusammen mit den Nelken und Salz in einen grossen Topf Wasser geben. Das Wasser aufkochen, dann die Hitze herunterdrehen.
In das heisse, nicht mehr kochende (!) Wasser die Klopse geben und ziehen lassen. Waehrenddessen die Sauce machen.

Zutaten Sauce:

  • 40g Butter
  • 30g Mehl
  • 50ml Weisswein
  • 200ml Sahne
  • 1 EL Zitronensaft
  • Zucker
  • Kapern und Kapernfluessigkeit
  • Petersilie
Die Butter schmelzen, Mehl dazugeben, mit Weisswein und Sahne abloeschen. Ruehren, damit eine cremige Sauce ohne Kluempchen entsteht. Zitronensaft, eine Prise Zucker, Kapern und Kapernfluessigkeit dazugeben.

Die Klopse mit der Sauce uebergiessen, mit frischer Petersilie bestreuen.

Kosten pro Portion: 2-3 Euro

Montag, 4. Februar 2013

Kartoffel Spinat Curry mit Feta


Ein Rezept von meiner Mutter. Einfach, lecker und guenstig.


Zutaten (6 Portionen):

  • 1 Kilo Kartoffeln
  • 2 Dosen (à 400g) Tomaten
  • 2 mittelgrosse Zwiebeln
  • 800g Blattspinat (TK)
  • 250g Feta
  • 20g Olivenöl
  • 2-4 grosse Knoblauchzehen
  • Gewuerze:
    • Chili
    • 1 EL Kurkuma
    • 1 EL Garam Masala
    • 1 EL gemahlener Koreander
    • Salz
Die Zwiebeln in Halbringe schneiden, mit dem Olivenöl und dem Chili in eine tiefe Pfanne (die einen Deckel hat) oder einen Topf geben und auf mittlerer Hitze braten, bis sie glasig sind. Waehrenddessen die Kartoffeln wuerfeln und den Knoblauch pressen, bzw. reiben/hacken. Wenn die Zwiebeln glasig sind, den Knoblauch und die Gewuerze dazugeben, kurz mitanbraten. Dann die Kartoffelwuerfel dazugeben. Nun mit den 2 Dosen Tomaten aufgiessen. Jede Dose zur Haelfte mit Wasser auffuellen und das Wasser ebenfalls dazugeben. Deckel drauf und koecheln lassen. Nach 10-15 Minuten (je nach Groesse der Kartoffelwuerfel) den TK-Spinat dazugeben. Deckel drauf und weiter koecheln lassen.
Waehrenddessen den Feta in Wuerfel schneiden. Wenn die Kartoffeln gar sind und der Spinat aufgetaut ist, den Feta dazugeben und nochmal kurz mitkoecheln lassen. Nicht zu lange- er soll nur anschmelzen, nicht ganz zerfliessen.
Nun mit Salz abschmecken. (Nicht vorher! Der Feta ist salzig!)

Mit Reis servieren.

Kosten pro Portion (ohne Reis) ca. 1.50 Euro.